Basler Lo-Fi: Anna Aaron

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Beim ihrem Doppelkonzert im Parterre mit Dew habe ich sie live hören dürfen: Anna Aaron aus Basel.

In der Tradition von PJ Harvey und Tori Amos – sprich Piano, Gesang und eher düstere Stimmung – trägt Anna ihre Stücke vor. Ihre Songauswahl auf MySpace lässt durchblicken, dass ab und zu auch mal ein anderes Instrument dazugeschaltet wird (bei “You Are Open”: Sampler? Orgel?).

Es ist irgendwie seltsam: Einmal gehört, lassen einem die Songs, Melodien und vor allem die Stimme nicht mehr los. Annas Stimme hat das, was den notorischen Melancholiker direkt und tief drinnen trifft. Etwas, was vielleicht auch nur jene nachvollziehen können, die sich nach dem Hören von düsterer, grüblerischer Musik wie The Cure, Damien Rice oder eben Tori Amos besser fühlen und nicht schlechter.

Insiderquellen berichten, dass auch bald eine CD von ihr erhältlich sei. Wie auch immer, sei hier vorerst mal die MySpace-Seite von Anna empfohlen und vor allem auch die Live-Auftritte, welche sehr ehrlich, intim und traurig-schön rüberkommen.

http://www.myspace.com/annaaron
Anspieltipp: “Mary Ruth”

22. Dez 2007 (20:00) im Culturium (Volkshaus), Basel


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