lourhodes_bloom.jpg Lou Rhodes scheint im Trip-Hop-Genre eine Institution zu sein. Als Gesangshälfte von Lamb gehörte sie einem der wichtigsten Vertreter von jenen Bands an, welche generell zum Trip-Hop gerechnet werden. Und auch daneben hat sie eine beeindruckende Liste von Gastauftritten bei anderen Bands vorzuweisen, so z.B. 808 State, Funkstörung, A Guy Called Gerald, Pale (für den Film “Der Krieger und die Kaiserin”) und früher im 2007 noch auf beeindruckende Weise mit The Cinematic Orchestra.

Anders wurde ihr Stil dann aber mit ihrem ersten Schritt als Solokünstlerin, mit dem Solo-Debut “Beloved Ones” (unser Review hier). Auf diesem wurde ihre charakteristische Stimme zumeist nur von akustischer Gitarre, Streichern und wenig Percussion begleitet. Dies war eigentlich nichts neues für Rhodes; schon auf dem Lamb-Debut gab es Akustisch-Minimalistische Tracks (“Zero”, “Feela”), diese aber eher als “Inseln” auf dem sonst sehr bewegten Album.

Mit “Bloom” scheint sie jetzt aber wieder einen Schritt zurück zu gehen, in Richtung Orchestrierung und Beats, ohne jedoch in den Pop abzurutschen: es bleibt relativ “akustisch”. Zu Beginn des Albums (Track “The Rain“) hat man zwar noch das Gefühl, dass “Bloom” sich wieder in den selben ruhigen Gewässern wie “Beloved Ones” bewegt, dies verliert sich jedoch, wenn quasi mit einem Paukenschlag ein ganzes Orchester an Instrumenten und Beats einsetzt.

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